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Sonntag, 07.02.2010
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Wie Sie mit Ihrem Newsletter am Spam-Filter vorbeikommen

Vorbereitung

Immer mehr E-Mail-Programme verfügen über einen Spam-Filter, mit dem unerwünschte Werbe-Mails aussortiert werden. Auch die webbasierten Mail-Dienste setzen solche Techniken ein. Wir verraten Ihnen hier, wie Sie sicherstellen, dass Ihre Newsletter und Mailings nicht in einem solchen Filter steckenbleiben.


Schritte

1. Verzichten Sie auf Reizwörter in Betreff und Text

Spam-Filter reagieren auf viele Reizwörter, wie Sex oder bestimmte Medikamente. Eine Liste der aktuellen Reizwörter können Sie sich beim österreichischen Unternehmen Mailworx unter www.mailworx.info/antispam kostenlos herunterladen. Sie werden sich wundern – in der neuesten Liste befinden sich z. B. Begriffe wie „Schmerzen“ oder „Hausfrau“. Spam-Filter unterscheiden zwischen Betreffzeile und Text. Verzichten Sie im Betreff unbedingt auf die klassischen Spam-Begriffe. Im Textteil der E-Mail sind Sie freier, sollten aber auch dort auf zu viele Reizwörter verzichten.


2. Verwenden Sie eine seriöse Absender-Adresse

Versenden Sie Ihre Newsletter immer über eine Adresse, die Sie klar identifizierbar macht. Das bietet Schutz vor dem Spam-Filter und ist zudem auch gesetzlich vorgeschrieben. Am besten verwenden Sie newsletter@ihre-firma.de oder vorname.nachname@ihre-firma.de.


3. Verwenden Sie Text oder einfachen HTML-Code

Was Spam-Filter gar nicht mögen, sind komplexe HTML-Codes. Gängige HTML-Editoren wie Dreamweaver oder Frontpage sind nicht geeignet, guten HTML-Code für E-Mails zu erstellen. Am besten verwenden Sie einen einfachen Text-Editor.


4. Verzichten Sie auf Datei-Anhänge

Wenn Sie Dateien an Ihre E-Mails anhängen, schrillen bei jedem Spam-Filter alle Alarmglocken. Ganz besonders verdächtig sind ausführbare Programme (.exe) und gepackte Dateien (.zip), aber auch Office-Dokumente führen zu Problemen. Ausnahme: PDF-Dokumente gelten als unverdächtig und werden von den Filtern akzeptiert.

Tipps

Wenn Sie Ihren Newsletter oder Ihr Mailing fertig haben, können Sie es auf eine mögliche Spam-Klassifikation prüfen lassen. Der Anbieter Lyris stellt dafür einen kostenlosen Spam-Assassin-Test zur Verfügung. Rufen Sie diesen unter www.lyris.com/contentchecker auf. Auf der Seite geben Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und alle relevanten Informationen zu Ihrem Newsletter ein. Sie bekommen dann eine Kurzbewertung direkt auf der Webseite. Eine detaillierte Bewertung folgt anschließend per E-Mail.


Erstellt von Sandra Bierstedt am Sonntag, 07.02.2010 um 23:19
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